k.u.u.g.e.l. -
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"Geboren aus dem teuflischen Zirkel von Engagement, Rückschlag und Frustration!" |
| k.u.u.g.e.l. steht für kritische Universität und gesellschafts-emanzipatorische Lehre und ist der Name eines StudentInnenkollektivs, das seit rund zwei Jahren an der Schnittstelle von Politik, Theorie und Kunst operiert. Dem Konzept liegt ein Re-Politisierungsansatz zugrunde, der einerseits über diskursive Veranstaltungen in der Form von Diskussionen, Vorträgen und Lesungen (Plateaus) und andererseits über direkte Interventionen (Tiefebenen) umgesetzt wird. In unterschiedlichen Plateaus wurden daher in der Vergangenheit einmal die Universitätspolitik und ein andermal Medienvielfalt und Meinungsfreiheit in Österreich thematisiert. Auf dem kuugel-Programm standen aber auch die Frage nach Identitäts-konstruktionen in Gesprächen mit Thomas Meinecke, Überlegungen zur fehlenden völkerrechtlichen Grundlage der neuen Kriege mit Prof. Jörg Becker, eine Veranstaltung zum politischen Medium Plakat gemeinsam mit dem Kulturverein grauzone sowie der Umgang mit öffentlichem Raum in Innsbruck. Die Tiefebenen befassten sich mit dem Ausverkauf der Universität Innsbruck am Beispiel der neu eingeführten Student-Chip-Cards oder der zeitweise recht dominanten Präsenz des Nestlé-Konzerns an der Sozial- und Wirtschafts-wissenschaftlichen Fakultät. Aber auch die Unterstützung der BesetzerInnen der Innsbrucker Minatti-Halle darf zu den kuugel-Tiefebenen gezählt werden - ist doch das kuugel-Kollektiv gemeinsam mit 15 weiteren Vereinen, die die P.M.K. (Plattform Mobile Kulturinitiativen) bilden, von der handfesten Raumnot der Innsbrucker Kulturschaffenden betroffen. web: kuugel.redefreiheit.net oder www.recontrol.org |